Planungshilfe Grün- und Freiflächen:
Klimaanpassung konkret in die Gemeindeberatung bringen
Der Hitzesommer 2026 hat vielerorts deutlich gemacht, wie stark sich versiegelte Siedlungsräume aufheizen und wie wertvoll schattige, grüne Orte für die Bevölkerung sind. Naturnah gestaltete Grün- und Freiflächen sind dafür ein zentraler Hebel: Sie kühlen, speichern Wasser, fördern die Biodiversität und steigern die Lebensqualität.
Die Planungshilfe, welche im Auftrag des BAFU erarbeitet wurde, zeigt praxisnah auf, wo Gemeinden Handlungsspielraum haben: von Inventaren und Freiraumkonzepten über Vorgaben in Bau- und Zonenordnungen, die Aufwertung öffentlicher Flächen wie Schulareale, Strassenräume und Parkanlagen bis hin zu Verhandlungen mit Grundeigentümern und der Motivation Privater. Für die Beratung besonders wertvoll: Sie nennt erprobte Hilfsmittel und Beispiele aus Schweizer Gemeinden. So lässt sich der aktuelle Schwung aus dem Sommer nutzen, um das Thema gezielt in Energiestadt-Prozesse einzubringen, etwa mit einem Vorzeigeprojekt auf gemeindeeigenen Flächen, das mit geringen Zusatzkosten einen grossen Mehrwert schafft.
Die Dokumente sind zusammen mit einem illustrativen Video auf der Website des BAFU aufgeschaltet.