Die Energiestädte machen Fortschritte: im Bereich Wärme, beim Ausbau von PV und im Bereich Mobilität. Doch Fortschritt braucht Messbarkeit. Das Energiestadt Dashboard liefert die Daten dazu – und mit den Webwidgets lassen sich diese Diagramme direkt in die eigene Gemeindewebseite einbinden. So wird der Weg zu Netto Null nicht nur verfolgt, sondern auch für die Bevölkerung sichtbar gemacht.

Die erneuerbare Wärmeversorgung in den Energiestädten entwickelt sich positiv – dies zeigt sich nicht zuletzt im sinkenden Gasabsatz. Zwischen 2021 und 2025 hat die Anzahl fossiler Heizsysteme in den Energiestädten um rund 50'000 auf 574'000 abgenommen, was einem Rückgang von 11% entspricht.
Der Weg ist also eingeschlagen und doch bleibt viel zu tun: Über eine halbe Million fossiler Heizungen sind noch in Betrieb. Die Energiestädte sind sich dieser Herausforderung bewusst und arbeiten aktiv an deren schrittweiser Ablösung.
Auch begleitende Indikatoren zeigen eine erfreuliche Entwicklung: Die Anzahl nach Minergie-Standard zertifizierter Gebäude steigt, ebenso wie jene mit GEAK-Ausweis. Zudem nehmen die Energiestädte die Aktualisierung des Gebäude- und Wohnungsregisters (GWR) ernst – denn nur mit aktuellen Daten lässt sich der Fortschritt auf dem Weg zu Netto-Null im Bereich Heizung zuverlässig messen.
Das untenstehende Diagramm fasst all diese Entwicklungen auf einen Blick zusammen: der steigende Anteil erneuerbarer Wärmeversorgung, der Rückgang fossiler Heizsysteme sowie die positive Entwicklung begleitender Indikatoren. Es macht sichtbar, dass die Energiestädte auf dem richtigen Weg sind – und zeigt gleichzeitig, wie viel noch zu tun bleibt.

Die Energiestädte nutzen ihren Handlungsspielraum im Bereich Strom konsequent aus: Der Anteil erneuerbarer Energie im Basisprodukt der Stromanbieter ist weiterhin sehr hoch und nähert sich zunehmend der 100%-Marke. Dies zeigt, dass die Energiestädte aktiv Einfluss auf ihre Stromanbieter nehmen und den Übergang zu einer vollständig erneuerbaren Stromversorgung vorantreiben.
Parallel dazu wächst die installierte PV Leistung stetig und deutlich: Von 1.2 GW im Jahr 2020 auf 4.1 GW im Jahr 2025 – eine Verdreifachung innerhalb von nur fünf Jahren. Auch die Ausnutzung des PV Potenzials nimmt kontinuierlich zu, wie das untenstehende Diagramm verdeutlicht. Die Energiestädte sind damit nicht nur Vorreiter im Bereich erneuerbarer Stromversorgung, sondern schaffen auch die nötige Infrastruktur für eine nachhaltige Energiezukunft.

Der Anteil der Elektroautos nimmt in den Energiestädten stetig zu, wie das untenstehende Diagramm zeigt – und die Energiestädte schaffen die nötige Infrastruktur dafür: Immer mehr öffentliche Ladepunkte stehen der Bevölkerung zur Verfügung. Gleichzeitig bildet der hohe ÖV Erschliessungsgrad einen wichtigen Ausgangspunkt für die Mobilitätswende, denn gut erschlossene Gemeinden schaffen die Grundlage für eine echte Verlagerung weg vom motorisierten Individualverkehr.
Die Zunahme von Shared Mobility Fahrzeugen unterstreicht diese Entwicklung zusätzlich und zeigt, dass die Energiestädte das kombinierte Verkehrsmanagement aktiv fördern. Ergänzend dazu belegen die Bottom up Daten der Energiestädte eine abnehmende Anzahl Parkplätze pro 1000 Einwohnerinnen und Einwohner – ein weiterer Hinweis darauf, dass die Mobilität in den Energiestädten im Wandel ist.
Dennoch bleibt der Anteil der Elektroautos insgesamt noch gering. Die positive Entwicklung ist ermutigend, aber erst der Startpunkt einer langen Reise. Die Mobilität bleibt eine der grössten Herausforderungen auf dem Weg zu Netto Null – und eine, bei der die Energiestädte weiterhin konsequent ansetzen müssen.

Die Gemeindeverwaltungen der Energiestädte leben den Wandel zu Netto-Null vor – und die Daten belegen es. Der Stromverbrauch der Strassenbeleuchtung nimmt kontinuierlich ab: Die ergriffenen Sparmassnahmen zeigen deutlich Wirkung. Gleichzeitig steigt der Anteil erneuerbarer Wärme und Kälte in den Gemeindeliegenschaften stetig an, ebenso wie der Anteil Stroms aus neuen erneuerbaren Energien in gemeindeeigenen Gebäuden.
Auf den Dächern der Gemeindeliegenschaften werden Solaranlagen installiert, die zunehmend auch die gemeindeeigene Fahrzeugflotte speisen. Wie das untenstehende Diagramm zeigt, nimmt der Anteil emissionsfreier Fahrzeuge in den Gemeindeflotten rasant zu – ein sichtbares Zeichen dafür, dass die Energiestädte ihren Handlungsspielraum konsequent nutzen.