Das Europäische Forum European Energy Award e.V.

Basierend auf dem Schweizer Modell Energiestadt und mit den Erfahrungen aus Vorarlberg und Nordrhein-Westfalen wurde ein gemeinsames Instrument für das Qualitätsmanagement in Gemeinden geschaffen: der European Energy Award® resp. eea®.

Vorgeschichte

In der Schweiz, in Vorarlberg und in Nordrhein-Westfalen waren 1999 Gemeinden aktiv in drei erfolgreichen Programmen: Energiestadt in der Schweiz, energieeffiziente Gemeinden e5 in Vorarlberg und das Aktionsprogramm 2000 plus in Nordrhein-Westfalen.
Die jahrelange informelle Zusammenarbeit wurde am 25. September 2003 in Berlin durch die Gründung des Europäischen Forums European Energy Award e.V. institutionalisiert.

Vereinszweck und Aufgaben

Das Europäische Forum European Energy Award e.V.

  • koordiniert die Aktivitäten aller regionaler und nationaler Trägerschaften, welche das Instrument eea® einsetzen
  • stellt die Qualität der Instrumente eea® und des gemeinsamen Standards sicher
  • prüft die Anträge und vergibt den European Energy Award®GOLD
  • kümmert sich um interne und externe Information
  • sucht weitere Trägerschaften in neuen Ländern
  • pflegt den Kontakt mit europäischen Gemeindenetzwerken und den relevanten EU-Gremien

Mitglieder

Die ordentlichen Mitglieder des Vereins sind z.B. die regionalen und nationalen Trägerschaften oder auch einzelne European Energy Award®GOLD-Gemeinden. Der jährliche Mitgliederbeitrag beträgt: 2'000 €, für European Energy Award®GOLD-Gemeinden 1'000 €.

Die Fördermitgliedschaft steht allen Interessierten offen.
Der Mitgliederbeitrag beträgt: > 100 €.

Regionale und nationale Trägerschaften, welche Gründungsmitglieder sind:

  • Trägerverein Energiestadt Schweiz
  • Energieinstitut Vorarlberg
  • Energie Tirol
  • Salzburger Institut für Raumordnung und Wohnen
  • Programmleitung eea® NRW c/o B&SU

Vorstand

  • Walter Steinmann, Bundesamt für Energie, Bern (Vorsitz)
  • Agnes Breitenstein, ADEME, Paris
  • Heimo Bürbaumer, e5 Österreich, Austrian Energy Agency, Wien
  • Armand Dütz, B&SU, Berlin
  • Karl-Heinz Kaspar, Energieinstitut Vorarlberg, Dornbirn
  • Jochem Pferdehirt, Energieagentur Nordrhein-Westfalen, Wuppertal
  • Ursula Stämmer-Horst, Trägeverein Energiestadt, Stadt Luzern

Vorgehen für die Auszeichnung mit dem European Energy Award®GOLD

Das Verfahren für die Auszeichnung mit dem GOLD-Label beruht auf dem jeweiligen regionalen Verfahren zur Zertifizierung mit dem eea® (D), resp. mit dem Label Energiestadt (CH) oder der e3-Auszeichnung (A). Mit denselben Instrumenten, wie sie regional/national zur Anwendung gelangen, muss lediglich ein Audit gemäss europäischem Standard vorgenommen werden. Der Entscheid über die Vergabe des European Energy Award®GOLD liegt beim Vorstand des Europäischen Forums European Energy Award e.V.

Gebühren für einen Antrag zum European Energy Award®GOLD

Das Audit und die Vergabe des European Energy Award®GOLD sind kostenpflichtig. Die Gebühren betragen für das erste GOLD-Audit:

  • für Gemeinden unter 10'000 EinwohnerInnen 2`250 €
  • für Gemeinden mit 10'001 - 100'000 EinwohnerInnen 3'000 €
  • für Gemeinden mit 100'001 - 500'000 EinwohnerInnen 4'000 €
  • für Gemeinden > 500'000 EinwohnerInnen 5'000 €


Die Kosten für eine European Energy Award®GOLD Re-Zertifizierung betragen unabhängig von der Gemeindegrösse 1'000 €.

Kontakt

International Office European Energy Award GmbH
Molkenstrasse 21
CH-8004 Zürich
Telefon 0041 (0)44 213 10 20
info(at)european-energy-award(dot)org

Zum Thema

European Energy Award®
Broschüre «European Energy Award®» (englisch)
 
Statuten / Satzung
Forum European Energy Award
 
Website
Forum European Energy Award
 
EEA Gold Audit
Kosten für die Gemeinde