07.03.2013

Das erste «Energieland» weltweit

Während der vergangenen zehn Jahre wurden alle elf Gemeinden des Fürstentums Liechtenstein mit dem Label «Energiestadt» zertifiziert. Dieses Zertifikat des gleichnamigen Trägervereins wird an Gemeinden verliehen, die eine nachhaltige Energiepolitik vorleben und umsetzen. Somit ist Liechtenstein das erste Land weltweit, dass sich «Energieland» nennen darf.

Liechtensteins Umweltministerin Dr. Renate Müssner durfte im Rahmen eines kleinen Feieranlasses aus den Händen von Ursula Stämmer, Vizepräsidentin des Trägervereins Energiestadt und Stadträtin von Luzern, das Zertifikat «Energieland Fürstentum Liechtenstein» entgegennehmen. «Energieland Fürstentum Liechtenstein» bildet sich aus den Energiestädten Balzers, Eschen-Nendeln, Gamprin-Bendern, Mauren, Planken, Ruggell, Schaan, Schellenberg, Triesen, Triesenberg und Vaduz.

Umweltministerin Müssner bedankte sich stellvertretend für das Land Liechtenstein bei Bürgermeister und Gemeindevorstehern und den Energiestadtkommissionen für ihr Engagement im Bereich der Energieeffizienz.

Die Begründung des in der Schweiz lancierten Labels «Energiestadt» geht auf das Jahr 1988 zurück. Bereits 2004 war Triesen die erste Gemeinde Liechtensteins, die das Zertifikat «Energiestadt» entgegennehmen durfte. In der Folge kamen alle weiteren Gemeinden hinzu. Im Jahr 2012 wurde das «Energieland Liechtenstein» durch die Zertifizierung der Gemeinden Eschen, Gamprin, Schellenberg und Triesenberg erreicht.

Eine Besonderheit unter den elf liechtensteinischen Gemeinden stellt Planken dar. Sie ist die europaweit kleinste «Energiestadt» überhaupt.

 

Übergabe des Zertifikats «Energieland» (von links): Kurt Egger, EnergieSchweiz für Gemeinden; Ursula Stämmer, Vizepräsidentin Trägerverein Energiestadt, Stadträtin Luzern; Norman Wohlwend, Gemeindevorsteher Schellenberg; Renate Müssner, Regierungsrätin Liechtenstein; Hubert Sele, Gemeindevorsteher Triesenberg; Donath Oehri, Gemeindevorsteher Gamprin-Bendern.

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