01.06.2017

Mitgliederversammlung Andermatt: Kontinuierliche Entwicklung des «Energiestadt»-Labels

Stephan Tobler, Barbara Schwickert, Yvonne Baumann, Roger Nager (v.l.n.r.).

Am 23. Mai 2017 haben sich in Andermatt mehr als 130 Akteure zur Mitgliederversammlung des Trägervereins Energiestadt eingefunden. Nach dem Ja zur Energiestrategie 2050 und der positiven Entwicklung des Labels «Energiestadt» ist nicht nur die Präsidentin des Trägervereins, Barbara Schwickert, zuversichtlich.

«Wir müssen den Horizont öffnen und uns wagen vorzustellen, was in Zukunft noch alles möglich sein wird», lobte Barbara Schwickert an der Mitgliederversammlung 2017 des Trägervereins Energiestadt die stabile und kontinuierliche Entwicklung des Labels. Die Präsidentin war am Dienstag in Andermatt guter Dinge und sah im Ja zur Energiestrategie 2050 eine Bestätigung der geleisteten Arbeit: «Die Energiestädte zeigen bereits jetzt, was bei der Energie- und Klimapolitik möglich ist.»

Neben Barbara Schwickert hielten Yvonne Baumann, Gemeindepräsidentin von Andermatt, und Patrick Kutschera, Geschäftsführer von EnergieSchweiz, ihre Begrüssungsreden. Kutschera ermutigte die Energiestädte, weiterhin entschlossen innovative Projekte und Ideen umzusetzen. Man war sich einig, dass sich der Trägerverein und das Label «Energiestadt» auf dem richtigen Weg befinden, es jedoch weiterhin den vollen Einsatz aller Beteiligten braucht. Der anschliessende statutarische Teil ging ohne Diskussionen vonstatten.

Verbesserte Quantifizierbarkeit und angepasster Massnahmenkatalog

Stephan Tobler, Vizepräsident des Trägervereins, wagte anschliessend einen Ausblick: «Die Energiestadt-Familie ist seit Jahren kontinuierlich am wachsen, um das weiterhin zu gewährleisten, muss das Netzwerk weiter ausgebaut und gestärkt sowie der Standard laufend erhöht werden.» So werden künftig die Quantifizierbarkeit der Resultate verbessert und der Massnahmenkatalog angepasst, um dadurch noch besser auf die einzelnen Gemeinden eingehen zu können. Den Abschluss des Vormittags machte der Urner Regierungsrat Roger Nager, der die Entwicklung aus Sicht der kommunalen Energiepolitik noch einmal auf den Punkt brachte: «Vieles galt in den Gemeinden vor zehn Jahren als unmöglich, mittlerweile ist mehr machbar als man sich denken kann.»  

Nach dem Mittagessen widmeten sich die Teilnehmenden gestärkt und bei frühlingshaften Temperaturen den einzelnen energiethematischen Exkursionen, besuchten diverse Kraftwerke, die Tourismus-ressorts oder lernten bei einem Spaziergang die geschichtlichen Hintergründe von Andermatt kennen.

Mitgliederversammlung 2018

Die nächste Mitgliederversammlung findet 2018 in Montreux statt. Weitere Informationen folgen, sobald diese bekannt sind. Wir freuen uns, Sie auch bei dem kommenden Anlass begrüssen zu dürfen.