Energieapéro Quarten SG

Datum:

17.06.2015

Zeit:

16.30 bis 19.00 Uhr

Ort:

Bildungszentrum Neu-Schönstatt, Quarten SG

Kosten:

kostenlos

Anmeldung unter:

evu@energiestadt.ch

Veranstalter:

Energie Schweiz für Gemeinden Unterprogramm Energieversorgungsunternehmen in Gemeinden Stefan Brändle, Projektleiter c/o Amstein+Walthert AG Andreasstrasse 11 8050 Zürich Tel. 044 305 93 80

«Regional produzierter Solarstrom - Konsequenzen und Chancen für EVU und Gemeinden»

«Energieversorgungsunternehmen (EVU) in Gemeinden» ist ein Teil von Energiestadt, der sich vertieft mit der Zusammenarbeit von EVU und Gemeinden befasst. Der Energiestadtprozess bezieht zwar heute schon die EVU stark ein. Geeignete Massnahmen und Angebote für EVU können aber noch verstärkt werden. Denn EVU nehmen bei der Umsetzung von Energiestadtmassnahmen eine wichtige Position ein. Sie haben einen guten Zugang und das Vertrauen der KundInnen und sie verfügen über das nötige Fachwissen betreffend Energieversorgung und Dienstleistungen.

Der Siegeszug von Photovoltaikanlagen ist in vollem Gange. Solarstrom wird bereits mittelfristig günstiger sein als der Haushaltsstrom. Die in der Schweiz installierte PV- Leistung erreicht dieses Jahr die Schwelle von 1 Gigawatt. Energiestädte haben Interesse daran, den Anteil an lokal produziertem erneuerbarem Strom auf Gemeindegebiet zu erhöhen und zeichnen sich dadurch aus, dass sie den Verbrauch für ihre eigenen Liegenschaften vorbildlich mit Ökostrom decken.

Die seit letztem Jahr gültige Einmalige Investitionskostenvergütung EIV im Rahmen der KEV hat dazu geführt, dass viele neue Klein-Anlagen bis 30kWp gebaut werden. Dabei stellt sich neben der Frage vom Umgang mit Eigenverbrauch auch die der Vergütung von Überschuss-Solarstrom und von Solarstrom aus Anlagen auf der KEV-Warteliste.

Hier neue Möglichkeiten aufzuzeigen, wie durch das Zusammenspiel von Privaten, den EVU und Gemeinden lokales Angebot und Nachfrage zusammengebracht werden können, ist das Ziel unseres Energieapéros. In einer Podiumsdiskussion sollen Fragen und Ideen erörtert werden und Best-Practice Beispiele sollen aufzeigen, wie auch für kleine EVU
neue Geschäftsmodelle entstehen können, welche Möglichkeiten zur Zusammenarbeit mit kommunalen Verbrauchern bestehen und wie durch das Auftreten als innovativer zukunftsgerichteter Stromversorger die Kundenbindung positiv beeinflusst werden kann.


Sind Sie interessiert, in lockerer Atmosphäre diese Themen vertieft zu erörtern und mitzugestalten? Dann würden wir uns freuen, Sie am 17.Juni 2015 in Quarten begrüssen zu
dürfen.

Einladung und Programm

Referate:
Stefan Brändle: Regional produzierter Solastrom – Konsequenzen und Chancen für EVU und Gemeinden
Louis Moser: Solar Fördermodell Elektrizitätsversorgung Wartau
Andreas Zimmermann: Umgang der Elektra mit dem Thema Solarenergie