Oktober 2015
Neue Website www.energiestadt.info online
Zusammen mit dem Kampagnenstart der Energiestadt-Plakate ist ab heute auch die neue Energiestadt-Website www.energiestadt.info aufgeschaltet. Sie bietet einer breiteren Öffentlichkeit Zugang zu wichtigen Informationen rund um Energiestadt. Die bisherige Website www.energiestadt.ch.ch bleibt weiterhin aktiv – sie dient der Vertiefung von Informationen und bietet v.a. dem Fachpublikum Zugang zu aktuellen Informationen und Hilfestellungen.

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Produkte

Gebäudestandard 2015
Der Gebäudestandard 2015 basiert auf dem Gebäudestandard 2011. Er stützt sich aber bewusst auf die breitere Sicht der 2000-Watt- Gesellschaft, welche nicht nur den Ressourcenbedarf, sondern im Hinblick auf eine Begrenzung des Klimawandels auch die Treibhausgase betrachtet. Die Vorgaben beinhalten nebst der Betriebsenergie auch den Energiebedarf für die Erstellung und die Mobilität. Um eine Vorbildfunktion wahrzunehmen, richtet sich der behördenverbindliche Gebäudestandard 2015 als Leitlinie an Bauherrschaften von öffentlichen und durch die Öffentlichkeit unterstützte Bauten. Er dient nicht nur Energiestädten, sondern kann auch von anderen Gemeinden und Organisationen (z. B. Immobilienverwaltungen) beschlossen werden. Der Gebäudestandard kann als Vorgabe bei Landverkauf oder -abgabe im Baurecht verwendet werden.

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Autonome Beleuchtung
Wenn kein Netzstrom vorhanden ist, setzen Energieversorger, Kantone und Gemeinden bei Beleuchtungslösungen auf Solarleuchten. Mit dem Link zum Ratgeber erfahren sie, was sie für eine erfolgreiche Umsetzung brauchen.

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ProKilowatt: Stromfresser Umwälzpumpe
Wo geheizt wird, sind auch Umwälzpumpen in Betrieb. Diese sorgen dafür, dass das erhitzte Wasser im Haus zirkuliert und die Heizkörper schön warm sind. Ältere Umwälzpumpen gehören aber auch oft zu den grössten Stromfressern im Haushalt. Ein Ersatz lohnt sich: Neue, hocheffiziente Geräte verbrauchen bis zu 80 Prozent weniger Strom. Das Förderprogramm Umwälzpumpe+ richtet sich an Eigentümer von Ein- und Zweifamilienhäusern in den Kantonen Aargau, Appenzell Innerrhoden, Glarus, Schaffhausen und Thurgau. Sie sollen motiviert werden, veraltete Umwälzpumpen durch neue, hocheffiziente Geräte zu ersetzen. Bis Ende Juli 2016 wird ein Förderbeitrag von mindestens 180 Franken für jedes ersetzte Gerät gewährt. Ziel ist der Ersatz von rund 4000 Pumpen.

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ProChilewatt: Kirchen können viel Strom sparen
Das Programm „ProChilewatt“ will die Stromeffizienz in Kirchen und kirchlichen Gebäuden (Kirchgemeindehäuser, Pfarrhäuser) verbessern. Da rund 70 Prozent aller Kirchen elektrisch beheizt werden, liegt hier ein grosses Potenzial für Stromeinsparungen. Das gilt auch für die Innen- und Aussenbeleuchtung. Das dreijährige Programm startet am 1. Januar 2016 und wird schweizweit umgesetzt. Die Gebäudeverantwortlichen und Sigristen werden sensibilisiert und mit Beratungsdienstleistungen und Förderbeiträgen zur Umsetzung konkreter Massnahmen animiert. Damit sollen auch bestehende Hemmnisse abgebaut werden, die bewirken, dass Kirchen ihr Stromsparpotenzial nicht ausschöpfen: mangelndes Interesse, verzerrtes Kostenbewusstsein, da vielfach die Gemeinden die Stromkosten übernehmen, anspruchsvolle (oft historische) Gebäude, knappe finanzielle Ressourcen und sehr lange Pay-back Zeiten von Investitionen.

Weitere Auskünfte zum Programm „ProChilewatt“:
Ernst Basler + Partner; Isolde Erny
044 395 11 81; isolde.erny@ebp.ch
Kurse

Energiestadt-Kurs für kommunale Energie-Beauftragte
EnergieSchweiz für Gemeinden
29. Oktober 2015

Der Kurs richtet sich an VertreterInnen aus Städten, Gemeinden, Regionen oder Bezirken, welche für die Entwicklung und Umsetzung der kommunalen Energiepolitik neue Impulse wünschen. Speziell eignet sich der Kurs für neue Energiestädte / Mitgliedgemeinden und Personen, die sich neu mit solchen Fragen beschäftigen. Im Zentrum dieser Schulung stehen die Umsetzungshilfen von Energiestadt für Städte, Gemeinden und Regionen. Wir möchten Ihnen gerne aufzeigen, wo Sie diese finden, was ihre Stärken und Schwächen sind, wo es Unterstützung gibt und wer die Tools bereits erfolgreich angewendet hat.

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Mobilität effizient organisiert
EnergieSchweiz für Gemeinden und Pusch
10. November 2015 in Zürich
17. November 2015 in Luzern

Der ganztätige Kurs vermittelt am Vormittag Grundlagen und stellt die Arbeit mit Instrumenten für Gemeinden vor. So erhalten die Teilnehmen unter anderem Einblick in den neu entwickelten Werkzeugkoffer «Öffentliche Parkierung in der Gemeinde». Am Nachmittag vertiefen sich die Teilnehmenden wahlweise in die beiden Themen «Verankerung des Mobilitätsmanagements im Planungsprozess» oder «Planung und Umsetzung eines betrieblichen Mobilitätsmanagement für die Verwaltung».

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Licht und Lichtverschmutzung
Kommunale Infrastruktur
24. November 2015 in Zürich

Die Fachtagung «Licht und Lichtverschmutzung: Mehr Konzepte – weniger Konflikte?» vermittelt Ihnen einen Überblick über die entsprechenden Herausforderungen im kommunalen Alltag, die rechtlichen Rahmenbedingungen und die verfügbaren Hilfsmittel. Sie erhalten einen breiten Einblick in gute Beispiele aus der Vollzugspraxis und zu aktuellen Ansätzen im Umgang mit Licht und Lichtverschmutzung im kommunalen Alltag.
Wenn kein Netzstrom vorhanden ist, setzen Energieversorger, Kantone und Gemeinden bei Beleuchtungslösungen auf Solarleuchten. Mit dem Link zum Ratgeber erfahren sie, was sie für eine erfolgreiche Umsetzung brauchen.

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Kommunale Gebäude energieeffizient planen und betreiben
EnergieSchweiz für Gemeinden und sanu
28. Januar und 25. Februar 2016 in Bern

Mit einer energiegerechten und langfristigen Planung von Immobilien können beträchtliche Kosten gespart und ein wesentlicher Beitrag zur Energiewende geleistet werden. Eine pragmatische, aber zielgerichtete Bewirtschaftung und periodische Erneuerung der Hochbauten bedingt viel Knowhow aller involvierten Personen (Politik, Verwaltung, Nutzer, Betreiber). Der zweitägige Kurs «Kommunale Gebäude energieeffizient planen und betreiben» vermittelt das notwendige Wissen (Bestellerkompetenz) und übt die praktische Umsetzung.

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energieschweiz
EnergieSchweiz für Gemeinden / Trägerverein Energiestadt
Kurt Egger | Stefanie Huber
info@energiestadt.ch