Energie-Massnahmen: Förderprogramm 2012 bis 2015 des Kantons Freiburg mit Verlängerung bis Ende 2016




Im Rahmen seiner neuen Energiestrategie mit dem Ziel, die «4000-Watt-Gesellschaft bis 2030» zu erreichen, hat der Freiburger Staatsrat verschiedene Prioritäten besschlossen: Steigerung der Energieeffizienz, Entwicklung der einheimischen erneuerbaren Energien und beispielhafte Behörden. Der Freiburger Staatsrat hat auch klar zum Ziel erklärt, dass mittelfristig alle Gemeinden im Kanton das Energiestadt-Label erhalten sollen. Dies ist eine freiwillige Massnahme, die zwar über die gesetzlichen Anforderungen hinausgeht, aber der Vorbildfunktion der Gemeinden entspricht. Deshalb beschloss der Freiburger Staatsrat im Juni 2011, alle Schritte, die in diese Richtung gehen, mit einem bis 2016 verlängerten Förderprogramm finanziell zu unterstützen.

Verlängerung

Der Staatsrat hat beschlossen, das Förderprogramm bis Ende 2016 zu verlängern. Die Bedingungen bleiben unverändert mit Ausnahme der Machbarkeitsstudien von Energiesparmassnahmen und/oder Massnahmen zur Nutzung erneuerbarer Energie: Für Studien, die bis Ende 2015 realisiert werden, beläuft sich der Beitrag auf höchstens 10'000 Franken pro Gemeinde und zusätzliche auf 5'000 Franken pro Gemeinde bis Ende 2016.

Richtlinien vom 2.7.2015 über die Verlängerung der finanziellen Unterstützung von Gemeinden 

Vom Kanton Freiburg unterstützte Massnahmen

Die Gemeinden können Förderbeiträge für eine ganze Palette von Massnahmen beantragen. Gehen Sie im Energiebereich mit gutem Beispiel voran: Werden Sie Energiestadt! In der unten erwähnten Broschüre finden Sie eine detaillierte Liste mit Massnahmen, welche im Rahmen des kantonalen Förderprogramms «Energie 2016» unterstützt werden. Die Massnahmen gliedern sich in zwei Bereiche: Energiestadt-Label und Energieeffizienz.

Broschüre «Energie-Massnahmen: Förderprogramm 2016 des Kantons Freiburg»

Vorgehen und Nutzungsbestimmungen

  • Anträge müssen vor der Durchführung der Massnahme an das Amt für Energie gerichtet werden (Adresse unten). 
  • Die Subventionen werden im Rahmen des jährlichen Budgets vergeben. Wenn alle Bedingungen erfüllt sind, werden die Beiträge in der Reihenfolge der Antragstellung vergeben.
  • Nur Beitragsanträge für Kosten, die den Marktpreisen entsprechen, werden bei der Gewährung von Finanzhilfen berücksichtigt.
  • Auf jeden Antrag erfolgt eine formelle Verfügung. Die Arbeit darf erst nach der Beitragszusage beginnen.
  • Die Massnahme gilt bis zum 31. Dezember 2016
  • Die Zahlung der Förderbeiträge erfolgt nach Abschluss der Arbeiten, auf Vorlage eines Abschlussberichts, einer Endabrechnung (inkl. Rechnungen) und einer Rechnung für die Beitragszahlung.


Alle Fragen, besonders bezüglich der Anträge um Förderbeiträge, können Sie mit der Energiestadt-Beraterin oder dem Energiestadt-Berater besprechen.

Liste der Energiestadt-Berater/innen für den Kanton Freiburg

Liste der Energiestadtberater/innen

Zentrale Stelle für Information und Anmeldung

Die Westschweizer Geschäftsstelle von EnergieSchweiz für Gemeinden ist vom Kanton Freiburg beauftragt, die Anträge im Rahmen des Förderprogramms «Energie 2012-2016» zu bearbeiten. Ab sofort steht das untenstehende Büro als Informationsstelle zum Thema Fördermassnahmen zur Verfügung.

SuisseEnergie pour les communes
c/o Bio-Eco Sàrl
Rue de Laurelles 6
1304 Cossonay

Tel: 021 861 00 96
Fax: 021 862 13 25
E-Mail: brigitte.dufour(at)bio-eco(dot)ch

Amt für Energie

Boulevard de Pérolles 25
Postfach 1350
1701 Freiburg

Tel. + 41 26 305 28 41
Fax + 41 26 305 28 48
E-Mail sde(at)fr(dot)ch